Geschichte

Gründung 1925

Paul Demelt gründete die Schmiede 1925 gemeinsam mit einem Partner: Für zwei Jahre hieß der Betrieb “Ullrich & Demelt”, mit Sitz in der Weststraße in Bremerhaven. Von 1927 an führte der Schmiedemeister Paul Demelt die Geschäfte allein und bearbeite die Wünsche der Kunden: Pferde mussten beschlagen werden, Tübeschläge wurden geschmiedet, Ackerwagen und Fuhrwerke kamen zur “Inspektion” und schon in dieser Zeit leisteten sich manche Hausbesitzer ein geschmiedetes Tor. Dem Firmengründer gelang es, seinen Sohn für das Handwerk des Schmiedes zu begeistern und er bildete Hellmuth Demelt im eigenen Betrieb aus. Die Metallbau hatten in dieser Zeit ein zweites Standbein: Die Frau des Firmengründers kam aus Ostfriesland und so wussten die Demelts, dass die Reetdachhäuser einen Blitzableiter nötig haben. Mit einem Motorrad machten sich Meister und Lehrling auf den Weg in die Wesermarsch, Paul Demelt steuerte das Motorrad, Sohn Hellmuth saß hinter ihm, hatte den Kupferdraht auf dem Rücken, die Werkzeugtasche dabei und beide transportierten auch noch eine Leiter. Mit der Weserfähre setzten sie über in die Wesermarsch und weil Telefone noch nicht verbreitet waren, gab es keine Auftraggeber; sie verkauften die Blitzableiter im Haustürgschäft von Hof zu Hof.

Umzug 1943 von Bremerhaven nach Langen

Paul Demelt zog 1943 von Bremerhaven nach Langen um. Die erste Werkstatt in der Weststraße wurde durch Bomben zerstört. In Langen war es die “alte Dorfschmiede”, mit Wohnhaus und Werkstatt. Nach dem Krieg arbeiteten Vater und Sohn gemeinsam im Betrieb. Die Landwirtschaft zählte zu den großen Auftraggebern, es mussten Räder aufgezogen oder Pflugschar repariert werden. Im Jahre 1959 übernahm Hellmuth Demelt den Betrieb von seinem Vater. In dieser Zeit, den aufstrebenden Wirtschaftswunderjahren Deutschlands wurden unzählige Transparente und Leuchtreklamen hergestellt. Die regionalen Brauereien statteten Ihre Kneipen und Gastwirtschaften mit Reklame aus und bescherten der Firma Demelt volle Auftragsbücher. Auch Zäune und Treppengeländer prägten mitleerweile das Auftragsbild.

Seit 1980 in Debstedt

1961 folgte der Umzug in den Kohlhofsweg in Langen. 1979 wurde die Firma auf Bernd Demelt, der im elterlichen Betrieb das Handwerk des Metallbauers erlernt hatte und sich erfolgreich in die Branche eingearbeitet hatte umgeschrieben. Er folgte dem Vorbild von Zwei Generationen. Mit dem Augenmaß des Handwerkers konnte er anstehende Chancen absehen, die sich für die Firma Demelt Metallbau ergeben würden und so zog Firma Demelt 1980 in den noch heutigen Firmensitz im Gewerbegebiet Debstedt.

Eine Esse steht immer noch in der Halle der Firma Demelt und das Feuer wird immer wieder angemacht. Selbst nach fast 90 Jahren ist das einprägsame Symbol des Metallhandwerkers, der Amboss, immer noch präsent.

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